• Vibrator explodiert

Vibrator explodiert: Ärzte sind besorgt!

So oder zum Beispiel Zahnbürste explodiert, Handy explodiert, Rasierapparat explodiert, Rasenmäher explodiert, könnten die Schlagzeilen von 20 Minuten, Blick, TA usw. genau so heissen. Nur die Klickrate im Sommerloch ist schlechter, als wenn dort steht «E-Zigarette explodiert».

Für alle Dampferinnen, Dampfer und Nichtdampfer, welche immer wieder mit «Explodierenden Akkus von Dampfgeräten» konfrontiert werden, antwortet doch einfach im Sinne von:

Dein Vibrator, dein Handy, dein Rasierer und sogar dein Rasenmäher und Tesla haben alle diese explodierenden LiIon Akkus an Board. Trotzdem schieben sich die Leute den Vibi und die Zahnbürste bedenkenlos und mit Freude, täglich rein.

Wichtig ist, folgendes über Akkus zu wissen:

  • Nur etwa einer von 1-10 Millionen Lithium-Ionen Akku weist einen Defekt auf.
    Akkus müssen IMMER GESCHÜTZT (Akku Case) transportiert werden.
  • Ungeschützte Akkus können mit Stromleitenden Teilen (Schlüssel, Münzen uvm.) einen Kurzschluss verursachen. Bei Hochleistungsakkus ist das brandgefährlich. (PERSONENSCHADEN!)
  • Akkus nie extremer Hitze (Sonne/Akkuträger) oder kälte Aussetzen.
  • Akkus nie beschädigen, biegen, knicken.
  • Defekte, alte und beschädigte Akkus nicht mehr verwenden und entsorgen. (Akkusammelstelle)
  • Bei Akkuträgern mit mehr als einem Akku die Batterien nur «PAARWEISE» und nur vom «GLEICHEN TYP» verwenden. Die Mischung unterschiedlich alter oder gar Akkus unterschiedlicher Hersteller/unterschiedlicher Kapazitäten dürfen NIE gemischt werden.
  • Akkus immer in einem externen Ladegerät aufladen. Das Ladegerät vorzugsweise in einer feuersicheren Schale oder einem dazu konzipierten Akkubrandschutzbeutel positionieren.
    Externe Ladegeräte sind nicht nur sicherer, sie laden Akkus in der Regel schonender und erkennen Fehler besser, als «nahezu alle» Akkuträger. Die Minikin 2 stellt da ein bisschen die Ausnahme.

ABER DAS WICHTIGSTE IST: AKKUS NIE NIE NIE UNGESCHÜTZT TRANSPORTIEREN. DAS IST DER HÄUFIGSTE FALL FÜR UNFÄLLE MIT AKKUS.

Wer mechanisch Dampf und Widerstände im SubOhm Bereich wickelt, muss das OHMSCHE Gesetz kennen. Das hier zu erklären würde den Rahmen sprengen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es kein Kinderspielplatz oder Ponyhof ist. Es gibt Akkus (Sony Konion zum Beispiel), die können im Peak gute 50 Ampere liefern. So als Vergleich für nicht Elektriker. Eine Hausinstallation ist üblicherweise mit 13 Ampere abgesichert. Es ist sehr viel Leistung auf sehr wenig Raum gepackt. Das bringt auch die Gefährlichkeit der Akkus.

Und zu guter Letzt, weil es gerade noch so passt. Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus weisen öfters Defekte auf, weil bei diesen Typen von Akkus eine grosse Energiedichte in wenig Raum gepresst wird und das macht die Akkus anfälliger auf Schäden.

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